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1001 Nacht:
Die Inseln Wak Wak. Eine Erzählung aus 1001 Nacht.

 

 

Abbildung zu No. 2222, 1001 Nacht

 

54 Steinzeichnungen von Max Slevogt

1001 Nacht — Max Slevogt (Künstler): Die Inseln Wak Wak. Eine Erzählung aus 1001 Nacht. Mit 54 Steinzeichnungen von Max Slevogt.

Berlin: Cassirer, [1921].  Folio. ca. 416 x 312 mm. [4], 146, [1], [1 weiße] Seiten. ❦ Werden nach den Formatangaben Maße in Millimetern genannt, beziehen sich diese auf die Blattgrößen, Höhe vor Breite, i. A. gemessen in den Buchblockmitten. Mit 57 (sic!) Original-Lithographien von Max Slevogt.

Illustrierter heller Original-Seidenband mit einem signierten Farbenlichtdruck nach einem Aquarell Slevogts auf dem Vorderdeckel, goldgeprägtes Lederrückenschild, Kopfgoldschnitt, vorn und unten unbeschnitten. ❦ Werden innerhalb der Einbandbeschreibungen die Einbandgrößen angeführt, so steht Höhe vor Breite vor Dicke.
An dieser Stelle befindliche bibliographische Angaben beziehen sich auf den Buchbinder bzw. den Einband.

Erste Ausgabe. Eins von nur 360 handnumerierten Exemplaren auf Bütten und im Kolophon von Slevogt handsigniert. Die Übersetzung stammt von F.P. Greve; die der Gedichte ist von Herbert Eulenberg bearbeitet. Gesetzt in der Walbaum-Antiqua und gedruckt von Drugulin; Druck der Lithographien auf der Handpresse durch M.W. Lassally in Berlin. - Slevogts Technik der Kreidelithographie „entsprach seinem damaligen Stil und war am besten geeignet, die Stimmung des Märchens in Bilder umzusetzen. Die weichen Töne der Kreide, die von Slevogt in zarten Strichen aufgetragen wurde, unterstreichen die Leichtigkeit und die malerische Konzeption der Bilder, wobei die Konturen sich manchmal in Luft aufzulösen scheinen. Technik und Stil tragen zur Entstehung einer Atmosphäre bei, die von lyrischer Verzauberung und Erotik durchweht ist. (...) Slevogts Lithographien ... zeugen von der schöpferischen Phantasie und der technischen Meisterschaft des Künstlers, den man zu den bedeutenden Vertretern der deutschen Buchillustration des ersten Viertels des 20. Jh. zählen darf.“ („Papiergesänge“. Katalog München. 39 - cf. Thieme/B. XXXI,131-5). - Schönes, innen fast neuwertiges Exemplar.

Unteres Kapital und Ecken kaum merklich berieben, Innengelenke fachmännisch restauriert; innen fast neuwertig und frisch.

Rümann 49a – Verzeichnis (1924) S. 35 – Schauer II,85 mit Einbandabb. – The Artist and the Book 289 – Lang: Impressionismus 208. ❦ Bibliographische Angaben zu diesem Buch: soweit verfügbar werden zuerst Personalbibliographien angeführt, dann Sachbibliographien und allgemeine.